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Apple lässt Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken überprüfen
Der Technologiekonzern Apple steht schon seit längerem wegen der Arbeitsbedingungen seiner asiatischen Lieferanten in der Kritik. Nun hat Apple zum ersten Mal einen externen Dienstleister damit beauftragt, die Produktionsbedingungen der Lieferanten in China zu kontrollieren.
Die chinesischen Umweltaktivisten ließen vor allem deshalb nicht locker, da der Konzern auf entsprechende Anfragen und Problemberichte nie geantwortet hatte. In jährlich erscheinenden Berichten informiert Apple zwar über Verletzungen seiner Umweltanschauung seitens Lieferanten, gibt aber keine Namen preis oder geht bei den zu regelnden Schwierigkeiten nicht ins Detail.
Neben Apple stehen jedoch auch Konzerne wie Sharp, Dell, Samsung oder andere namhafte Unternehmen im Blickpunkt der Aktivisten. Viele von ihnen lassen in den gleichen Fabriken produzieren wie auch Apple.
Angemahnt wird insbesondere, dass durch Gesetzeslücken den Lieferanten ermöglicht wird, die Umwelt zu vergiften, was nicht nur zu Krankheiten in der örtlichen Bevölkerung geführt haben soll. Vor allem die Arbeiter in den Fabriken seien durch schlampige Entsorgung von Schwermetallen und Dioxinen äußerst gefährdet.
